Pfannkuchen Rezept - Ein köstliches Frühstück
Jede Hausfrau, aber auch jeder Hobbykoch in Mitteleuropa kennt mindestens ein Pfannkuchen Rezept. Ganz gleich, ob sie nun elegant Crêpes oder Galettes, traditionell Palatschinken oder schlichtweg Pfannkuchen genannt werden, speziell auf dem reich gedeckten Frühstückstisch dürfen sie nicht fehlen. Sie sind schnell zubereitet und die nötigen Zutaten hat man immer im Haus. Füllen kann man Pfannkuchen mit allem, was Kühlschrank und Speisekammer gerade zu bieten haben. Aber Pfannkuchen bereichern nicht nur die europäischen Küchen. In allen fünf Kontinenten der Erde sind sie bekannt und beliebt. Pfannkuchen schmecken nicht nur mit weißem Weizenmehl. Egal, ob mit Vollkornmehl, Hirse, mit Maismehl oder auf afrikanische Art mit Yamswurzelmehl zubereitet, mit Pfannkuchen hat man immer etwas Leckeres auf dem Tisch.
Die Franzosen, und mittlerweile nicht mehr nur sie, lieben hauchdünne Crêpes und sind wahre Meister in ihrer Herstellung. Die Zubereitung der Crêpes hat in Frankreich eine lange Tradition und jede Familie hütet ihr eigenes Pfannkuchen Rezept wie ihren Augapfel. Wobei die feinen Crêpes eigentlich gar nicht in einer Pfanne zubereitet, sondern auf einer speziellen Crêpes-Platte innerhalb kürzester Zeit gebacken werden. Die süß gefüllten Crêpes und die pikanten Galettes haben ihren Ursprung in der Bretagne.
Palatschinken nennen die Österreicher ihre Pfannkuchen, aber mittlerweile nicht mehr nur sie. Egal, ob in Österreich, Ungarn, Kroatien oder Tschechien: Palatschinken sind ein fester Teil des Speiseplans und werden in unzähligen Variationen zubereitet. Mit dem Topfenpalatschinken haben sich die Österreicher ein Pfannkuchen Rezept der Spitzenklasse ausgedacht. Nicht nur die österreichischen Hausfrauen bereiten diese Pfannkuchen erstklassig zu, sie sind auch in jedem Gourmettempel in Österreich ein Klassiker.

Pfannkuchen sind in Deutschland schon seit Jahrhunderten eine der beliebtesten Speisen. Aus dem bäuerlichen Standardgericht Pfannkuchen sind mittlerweile hunderte von süßen, salzigen und pikanten Varianten entstanden. Nicht zu vergessen sei dabei die Flädlesuppe der Schwaben. Kinder essen sie besonders gerne, und das nicht nur im Schwäbischen. In der Spargelsaison haben Pfannkuchen Hochkonjunktur.
Zutaten für den Teig
- Fünf Eier
- 160 Gramm Mehl
- 0,3 Liter Milch
- eine gute Prise Salz
- ein Schuß Mineralwasser
Zutaten für die Füllung:
- 250 Gramm passierter Speisequark
- 1 Becher Creme Fraiche
- 0,1 Liter kalte Milch
- 1-2 Eier
- 2 gestrichene Esslöffel gesiebtes Mehl
- eine Prise Salz
für die süße Pfannkuchenfüllung zusätzlich:
- 80 Gramm Puderzucker
- 1-2 Päckchen Vanillezucker

Man bereitet Pfannkuchenteig, der vom Löffel reißt und gibt in den fertigen Teig ein wenig Mineralwasser. Dann den Teig im Kühlschrank zugedeckt für zwanzig bis dreißig Minuten ruhen lassen. Anschließend nicht zu dicke Pfannkuchen daraus backen. Nach dem Backen das überschüssige Fett von den Pfannkuchen mit Küchenkrepp abtupfen und sie abkühlen lassen, ohne sie dabei zu stapeln. In der Zwischenzeit den Backofen auf 200 Grad vorheizen. Nun in einer Schüssel zu gleichen Teilen passierten Speisequark und Creme Fraiche verrühren und zwei Eier, etwas Milch und Salz hinzugeben. Etwas Mehl über die Masse sieben und die Füllung mit einem Schneebesen gut durchrühren. Für die süße Variante etwas sparsamer salzen und ein bis zwei Päckchen Vanillezucker und Puderzucker nach Geschmack zugeben.
Die Füllung dünn auf die Pfannkuchen verteilen, diese einrollen und in eine feuerfeste Form setzen. Den Rest der Füllung über die Pfannkuchen streichen und im Ofen zwanzig Minuten überbacken. Ein paar Minuten abkühlen lassen, quer in Streifen schneiden und servieren.
Guten Appetit!